Psychotherapeutische Methoden
Psychotherapeutische Methoden lassen sich in der Regel den folgenden großen Psychotherapieschulen zuordnen:
- Verhaltenstherapie (z. B. klassische Verhaltenstherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Akzeptanz- und Commitment-Therapie, Schematherapie, Kognitive Therapie nach Beck, Metakognitive Therapie, Interpersonelle Therapie)
- Analytische Therapie (z. B. Psychoanalyse, Analytische Psychologie, Individualpsychologie)
- Tiefenpsychologische Psychotherapie (z. B. Tiefenpsychologisch fundierte Therapie, Katathym-imaginative Psychotherapie)
- Humanistische Psychotherapie (z. B. Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie, Psychodrama, Transaktionsanalyse)
- Systemische Psychotherapie (z. B. Systemische Therapie, Systemorientierte Psychotherapie, systemische Familientherapie)
- Körperorientierte Psychotherapie (z. B. Körpertherapie, Tanztherapie, Konzentrative Bewegungstherapie)
Jede Schule hat eigene Theoriemodelle der Entstehung, Aufrechterhaltung und Beeinflussung psychischer Erkrankungen entwickelt. Sie unterscheiden sich auch in ihrem Krankheitsverständnis, der Persönlichkeitstheorie, der Therapeutenrolle, ihrem Verständnis der therapeutischen Beziehung, ihrem Zeitfokus, ihrem typischen Setting, der Dauer, Vorgehensweise, der Ziele, der Interventionen usw.
Psychotherapeutische Behandlungen können als Einzeltherapie, Gruppentherapie, Familientherapie, Paartherapie und im Rahmen von Internet-Interventionen durchgeführt werden. Je nachdem, ob sie ambulant oder (teil-) stationär erfolgen, werden weitere verwandte Fachdisziplinen in unterschiedlichem Umfang mit in die Behandlung einbezogen.