Psychologische Yogatherapie
Die psychologische Yogatherapie basiert auf der Grundhaltung und den Methoden humanistischer Psychotherapieansätze, vereint mit den Werkzeugen des integralen Hatha Yogas.
Im ersten Teil der yoga-psychologischen Sitzung widmen wir uns ausführlich Ihren aktuellen Themen und Beschwerden auf Gesprächsebene. Hierbei setze ich geeignete Interventionen der Gesprächspsychotherapie und der Gestalttherapie ein.
Im Übungsteil nutzen wir bewusst gewählte Asanas, Meditationen, Atem-, Entspannungs- und ayurvedische Übungen, um das Thema, das am meisten brennt, auf der grobstofflichen und feinstofflicheren Ebene zu berühren. Dem Schmerzhaften, Verdrängten und Unterdrückten begegnen wir im Rahmen eines prozessorientierten Vorgehens bei Bedarf auch mit Affirmationen, Mantras und yogaphilosophischen Betrachtungsweisen.
Besonders dort, wo das Gespräch an seine Grenzen kommt, führt der angeleitete Einsatz von Körper, Atem, Stimme, Gestik, Mimik oft zu den Aspekten, die noch einmal gespürt und erlebt werden wollen. Wenn die Zeit reif ist, können die verdrängten, unverarbeiteten Themen ans Tageslicht kommen, einen adäquaten Ausdruck und einen guten Platz im Inneren finden. Bei ausreichender Grundstabilität wende ich auch individuell zusammengestellte Yogasequenzen, die an Beschwerdebildern wie Depressionen, Angststörungen, Sucht, Essstörungen u.a. angepasst sind, für ein stärker zielorientiertes Vorgehen an.
Auf der Entdeckungsreise, was in Ihrer Lebenssituation behindert und was stärkt, können sich neue stimmige Denkschemata etablieren und alte Verhaltensmuster allmählich ihre Kraft verlieren. Hausaufgaben, die ich gelegentlich mitgebe, tragen dazu bei, neues Verhalten einzuüben und in den Alltag zu integrieren.