Was wirkt?

Neben den ausgewählten Methoden ist in erster Linie eine vertrauensvolle Beziehung, die auf bedingungsfreier Wertschätzung, empathischem Verstehen, Akzeptanz und Echtheit beruht, der Wirkfaktor schlechthin, damit eine Veränderung zum Positiven stattfinden kann. Die grundlegende Tendenz, sich zu entwickeln und bestmöglich zu entfalten, ist dabei in jedem Menschen von vornherein schon angelegt. Bei Belastungen, in schwierigen Lebenssituationen und bei psychischen Erkrankungen kann es jedoch schwierig sein, den ganz persönlichen Weg weiter unbeschwert zu beschreiten oder auch nur mehr zu erkennen.

Meine Rolle

Ich sehe mich in erster Linie als Wegbegleiterin und betrachte mich auf Augenhöhe mit Ihnen. Der beste Experte/die beste Expertin für sich selbst sind Sie allein! In unserer gemeinsamen Arbeit geht es nicht darum, dass ich Ihnen fertige Lösungen präsentiere, denn die habe ich nicht für Sie. Es geht vielmehr darum, dass wir gemeinsam den Raum schaffen, in dem Sie sich selbst neu begegnen können. Wir werden daran arbeiten, dass Sie nicht mehr nur reagieren müssen, sondern wieder agieren. Wir werden versuchen, starre Muster und Blockaden zu lockern. Gleichzeitig werden wir gangbare Wege ermitteln, wie Sie wieder gute Entscheidungen für sich treffen, ein Gefühl der Selbstwirksamkeit erhalten und mit Zuversicht die nächsten richtigen Schritte unternehmen können. In der Therapie begleite ich Sie darin, einen freieren Zugang zu den in Ihnen angelegten persönlichen Potentialen zu finden, neue Handlungsspielräume für sich zu entdecken und dadurch wieder mehr ins Leben zu kommen.

Wichtige Schritte

Wo das Gespräch, die Anwendung von Techniken und der Rückbezug auf gut fundierte Theorien nicht ausreichen, hilft oft die bewusste Wahrnehmung körperlicher, seelischer und mentaler Prozesse, um wieder mehr zu sich selbst zu finden. Die Kapriolen des eigenen Geistes wohlwollend anzunehmen, die eigenen Gefühle zu spüren und sich selbst in seinen zahlreichen Facetten bewusst zu wahrzunehmen – all dies sind wichtige Schritte auf dem Weg. Stille Momente können dazu beitragen, Inspiration und neuen Mut zu finden.

Stille Momente

In stillen Momenten gelingt es besonders gut, unserem Geist auf die Schliche zu kommen. Manchmal macht er uns Vorschläge, die weder für uns selbst noch für unsere Umgebung hilfreich sind. Lernen wir, unsere Gedankenmuster und alten Gefühle ganz bewusst zu beobachten und zu durchleben, ohne sie impulsiv auszuagieren, lernen wir etwas Neues: Wir lernen, dass wir Gefühle und Gedanken haben, sie fühlen und denken dürfen; aber wir sind nicht unsere Gefühle und Gedanken. Weder müssen wir uns mit ihnen identifizieren, noch müssen wir, wenn sie uns in eine schädliche Richtung führen wollen, folgen. Unser Geist ist vielleicht noch in alten Mustern verstrickt- und trotzdem können wir uns dafür entscheiden, das Richtige zu tun. Das kann ein sehr befreiendes, inspirierendes und motivierendes Erlebnis sein!